Böse Omen
Die blutige Sonne geht auf
Die dunklen Mächte marschieren

Ein Imperium im Chaos
Als in den Randbezirken des Imperiums die ersten Berichte über die Chaosseuche laut wurden, tat man sie zunächst als aus der Luft gegriffene Märchen ab, die vielleicht unerwünschte Besucher fern halten sollten. Als aber die Seuche auch in den Straßen von Altdorf auftrat, änderte sich die Lage schlagartig. Und als der Imperator den ersten Quarantänebefehl erteilte, hatte sich die gefährliche Krankheit bereits fast im gesamten Land ausgebreitet. Die Ärzte des Imperiums arbeiteten Tag und Nacht, um die Krankheit zu bekämpfen, aber die Seuche widersetzte sich jeglichen Bemühungen, ein Heilmittel zu finden.
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Mit jedem Monat, der verstrich, stieg die Zahl der Todesopfer an. Weder Quarantäne noch die Verhängung des Kriegsrechts konnten die Ausbreitung der Krankheit eindämmen, und sämtliche Städte und Dörfer innerhalb der Reichsgrenzen waren von paranoider Angst ergriffen. Die Milizen in den verseuchten Städten waren gezwungen, gegen Horden der Chaosmutanten zu kämpfen, die durch die Straßen zogen. Damit ließen sie die Mauern ihrer Städte unverteidigt gegen Bedrohungen von außerhalb. Übermutig gewordene Banden von Straßenräubern machten das Land unsicher, plünderten, brandschatzten und töteten wahllos. Das Ausmaß der Tragödie war in dieser Form beinahe einzigartig in der Geschichte des Imperiums, aber die Chaosseuche sollte nur eine Vorahnung auf das noch viel größere Böse sein, das dem Land noch bevorstand.



















