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Das grüne Land Avelorn zählt zu den ältesten Königreichen Ulthuans. Mit seinem riesigen, in das warme Licht ewigwährenden Sommers getauchten magischen Wald besitzt Avelorn eine große kulturelle Bedeutung für die Hochelfen. Seit Anbeginn der Zeit wird dieses idyllische Land von einer Linie von Königinnen regiert, die zu den schönsten Hochelfenjungfrauen zählen, die je das Licht der Welt erblickt haben. Als Aenarion der Verteidiger seinen Platz als erster Phönixkönig einnahm, ernannte er Astarielle, die Herrscherin Avelorns, zu seiner Immerkönigin. Seit dieser Zeit, die bereits Jahrtausende zurückliegt, erfüllt jede Immerkönigin Avelorns dieselbe Funktion und hält so eine der bedeutendsten und ältesten Traditionen der Hochelfen am Leben.Die Bäume, Haine, Flüsse und sogar der Boden Avelorns sind durchdrungen von mächtiger Magie. Diese Schutzwälle und Zauber, von denen einige so alt sind wie Ulthuan selbst, haben sowohl die Aufgabe, das Waldlandkönigreich zu behüten, als auch dessen anmutige Schönheit zu bewahren. Die Wälder sind voller Wachstum und Leben und in Zeiten der Sorge ziehen sich die Hochelfen in die ruhigen Haine Avelorns zurück, um geistige Erneuerung zu finden.
Doch auch die Wälder von Avelorn sind nicht frei von Gefahren. Denn wo die Winde der Magie stark sind, ist auch das Chaos nicht weit. Im Zeitalter der Abrechnung befinden sich viele düstere Orte inmitten des Waldes, an denen sich Tiermenschen breitgemacht haben. Dämonische Diener der Mächte der Verderbnis leben in kalten und bedrohlichen Sümpfen oder in tiefen Höhlen unter alten und verrottenden Baumstümpfen. Die Hochelfen des Waldes müssen daher wachsam sein, damit diese Gefahren nicht die Immerkönigin und ihren Hof bedrohen.
Aber diese Gefahren, welche die verstreuten Sammelplätze des Chaos für die Schutzwälle Avelorns darstellen, verblassen im Vergleich zum wachsenden Schatten des Krieges. Die Dunkelelfen sind nach Ulthuan zurückgekehrt und ihre Herzen sind erfüllt von Bosheit und Rachegelüsten.
Obwohl ihr eigentliches Ziel der Phönixthron in Lothern ist, bietet der verzauberte Wald Avelorns eine günstige Gelegenheit für die Angreifer. Die Dunkelelfen wissen, dass Alarielle, die Immerkönigin, und ihr Hof in den Tiefen der Wälder Zuflucht suchen werden, in der Hoffnung, den eindringenden Legionen aus Naggaroth zu entkommen. Sollte sie gefunden werden, hätten die Fänger ein wahrlich prächtiges Geschenk für den Hexenkönig zu bieten. Zudem messen die Hochelfen den alten Wäldern Avelorns selbst eine große Bedeutung zu und deren Zerstörung und Plünderung wäre ein schwerer Schlag gegen den Geist und die Moral von Ulthuans edlen Hütern.
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Während ihre heimtückischen Verwandten die Wälder nach einer Spur der Immerkönigin und ihrer Gefolgschaft durchsuchen, sehen sich die Hochelfen selbst mit einem unerwarteten Problem konfrontiert. Die Immerkönigin ist verschwunden und selbst ihre engsten Vertrauten wissen nicht, wo sie sich befindet. Indes, während die Armeen Malekiths weiter damit fortfahren, das Waldkönigreich zu zerstören und zu verderben, erheben sich erneut die Mächte des Chaos. Die Plünderung Averlorns hat die Aufmerksamkeit von Nurgle, dem Herrscher des Zerfalls, auf sich gezogen. Auch die Anzahl der Beauftragten des großen Wandlers steigt stetig und seine Spione wachen mit kaltem und starrem Blick über jede Bewegung des Feindes.
Besteht vielleicht sogar eine Verbindung zwischen dem Verschwinden von Alarielle und dem Erstarken des Chaos? Sollte sich dies herausstellen, müssen die Hochelfen rasch ihre verschwundene Matrone wiederfinden oder sie könnte für immer verloren sein.
Der Angriff auf Avelorn hat den Einsatz in der Schlacht um die Kontrolle über Ulthuan erhöht. Avelorn ist mehr als nur ein Land idyllischer und zeitloser Wälder, sondern vielmehr ein altes und magisches Königreich, welches in den Augen fast eines jeden Hochelfen heilig ist. Sein Verlust wäre für die adligen Erben Aenarions unerträglich und mit dem weiteren Vordringen der Dunkelelfen in die Tiefen der Wälder werden sie gegen den ganzen Zorn ihrer Verwandten antreten müssen.
Wollen die Krieger Malekiths Avelorn und die Immerkönigin für sich beanspruchen, werden sie lernen müssen, dass ein hoher Preis dafür gezahlt werden muss.
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